Blog erstellen – 3 Tipps für deinen eigenen, erfolgreichen Blog

Du möchtest einen Blog erstellen? Das ist heutzutage deutlich einfacher als früher. Auch ohne umfassende Programmier-Kenntnisse kann jeder seinen Blog starten. Egal ob Mode Blog, Unternehmensblog oder ein Online Marketing Blog wie dieser.

Im Wesentlichen gilt es 3 Dinge zu beachten um Spaß am Blog zu haben.

1. Möchtest du eine eigene Domain oder eine kostenlose Subdomain?

Eine eigene Domain ist z.B.: www.help-is-king.de. Eine Subdomain bei einem kostenlosen Hosting Service wäre z.B. help-is-king.wordpress.com! Beide Varianten haben Vor- und Nachteile.

Vorteile Hosting Service:

  • Einfache Registrierung. Keine IT Kenntnisse erforderlich um einen Blog zu erstellen
  • Die Subdomain ist in der Regel kostenlos
  • Keine Serverkosten bei Blogerstellung
  • Alle Installationen sind bereits vorhanden = Man kann sofort starten

Nachteile:

  • Bei hohen Besucheranzahlen kann es zu Problemen bei Erreichbarkeit oder Ladezeiten kommen, da die kostenlosen Hosting Services nur limitierte Ressourcen bereitstellen
  • Nur beschränkte Möglichkeiten zur Anpassung des Designs
  • Keine Auswahlmöglichkeit für alternative Content Management Systeme
  • Eins Subdomain xyz.wordpress.com wirkt nicht sehr attraktiv und ist nicht geeignet um eine Marke aufzubauen. Große Blogger, auch Modeblogger, haben in der Regel eigene Domains. Eine Subdomain wirkt auf mich zunächst wie ein Hobbyblog, der wahrscheinlich nur wenige Besucher hat (siehe Nachteil 1) Nichtsdestotrotz ist eine Subdomain für Hobbyblogger oder kleine Reiseblogs durchaus zu empfehlen.

Vorteile Eigene Domain und eigenes Hosting:

  • Man kann einen eigenen Domainnamen auswählen. (Kosten ca. 1€ pro Monat für eine.de Domain, kann auch etwas günstiger sein) Hat man eine eigene Domain kann man u.a. eigene E-Mailadressen auswählen z.B. info@help-is-king.de!
  • Man hat alle Freiheiten und Möglichkeiten. Bedeutet, man kann alle möglichen Inhalte, Designs, Templates, Content Management Systeme installieren.
  • Die Domain liest sich besser und ist kürzer als die längere xxxyyzz.wordpress.com

Nachteile:

  • Neben dem Domainnamen benötigt man noch ein Hosting Paket. Man benötigt Webspace auf dem die Inhalte gespeichert sind. Ich habe bei 1und1 ein Hosting Paket. Kostet ca. 6€ im Monat.
  • Man benötigt IT Grundkenntnisse um die Seite einzurichten
  • Gesamtkosten von 8€ im Monat = ca. 100€ im Jahr sind nicht für jeden Hobbyblog zu empfehlen

Wenn mit dem Blog Geld verdient werden soll, z.B. durch Anzeigen oder Partnerschaften, würde ich immer das eigene Hosting empfehlen. Ich persönlich habe wie gesagt einen 1und1 Account. Ihr könnt euch aber auch bei United Domains oder ähnlichen anmelden und ein Hosting Paket buchen. Im Anschluss kann man durch einfaches klicken schnell ein passendes Content Management System auswählen und starten. Anleitungen hierfür bieten die Hosting-Anbieter. Für Hobbyblogger oder kleine Reiseblogs empfehle ich gerne den kostenlosen Hosting Service z.b. auf https://de.wordpress.com/. Hier muss man sich lediglich per Mail registrieren und dann kann es losgehen.

2. Welches Content Management System ist am besten? (Frage stellt sich nur, wenn du ein eigenes Hosting Paket hast)

Dies ist eine wichtige Entscheidung, damit Ihr euren Blog einfach verwalten könnt. Mein Tipp: Nutzt WordPress. Dieses ist gerade für Blogs sehr gut geeignet. Zudem ist es das meistgenutzte Content Management System. Demzufolge gibt es zahlreiche Foren und Hilfestellungen zu WP. Es gibt zwar auch andere wie z.B. Joomla. Dies empfehle ich eher für andere Projekte.

Wenn Ihr euch für WordPress entscheidet benötigt Ihr noch ein WordPress Theme.

Das WordPress Theme ist ganz entscheidend dafür, wie euer Blog am Ende aussieht. Es gibt viele kostenlose Themes: siehe https://www.google.de/search?q=kostenlose+wordpress+themes ! Achtet darauf, dass das Theme auch auf mobilen Endgeräten gut aussieht. Ich nutze das „Responsive Theme“, auch wenn es sicherlich noch bessere gibt (Möchte hier keinen Designpreis gewinnen) ;). Tipp: Habt Ihr einen Blog gefunden der euch optisch gefällt, schaut im Quellcode nach dem WordPress Theme und verwendet einfach das Gleiche. 😉 Kurz nach dem Theme googeln und wenn es kostenlos ist einfach herunterladen.

3. Inhalte – Dann liegt es an euch

Beim Thema Blog erstellen ist die Idee das entschiedenste. Hast du Inhalte die besonders sind? News die du teilen kannst? Gibt es Inhalte die besonders viele Personen interessieren? Dies ist Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Blog. In der Startphase würde ich mich primär um Inhalte kümmern. Sorgt dafür, dass Ihr regelmäßig postet. Von früheren Projekten kenne ich das Gefühl, dass man gerade zu Beginn viel Zeit reinsteckt und wenig Output bekommt. Ihr müsst dran bleiben, damit sich dies verbessert.

Weitere Schritte wie das „Generieren von Besuchern“ werde ich in späteren Artikeln behandelt. Dieser Artikel handelt bekanntlich primär vom Blog erstellen. Bei Fragen gerne fragen. 😉

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2 Kommentare zu “Blog erstellen – 3 Tipps für deinen eigenen, erfolgreichen Blog
  1. Julian sagt:

    Hallo, zur Wahl des Domainnamens kann ich aus eigener Empfehlung nur raten, sich nicht zu verkünsteln. Der Name sollte idealerweise bereits etwas über den Inhalt des Blogs aussagen. Ansonsten ist bei der Wahl des Hosting-Pakets auf ausreichend Speicherplatz zu achten (hat die eigene Webseite viele Bilder, was kostet eine nachträgliche Erweiterung etc.?). Hab hier auch noch eine schöne Checkliste gefunden: https://www.onlinesolutionsgroup.de/blog/checkliste-wie-erstelle-ich-einen-erfolgreichen-blog/

  2. Wesho sagt:

    Sehr schöner und informativer Beitrag! Gerade bei den Hosting Paketen sollte man sich gut informieren und schauen was es für Angebote gibt. Da lohnt sich eine tiefere Recherche! Weiter so!

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